Erwin Wurm Keep a Cool Head
20. Oktober 06 - 11. Februar 07
In einem permanenten Frage- und Antwortspiel was Skulptur ist und wie sie sich konstituiert, arbeitet Erwin Wurm seit über 25 Jahren an einem vielschichtigen Werk, das als durchgehendes Forschungsprojekt zum Skulpturenbegriff interpretiert werden kann. Für Wurm, der heute zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern zählt, kann alles zur Skulptur werden: Handlungen, geschriebene oder gezeichnete Anweisungen oder selbst ein Gedanke. Seine Kunst handelt vielfach von elementaren wie banalen Lebensbedürfnissen und abläufen, sowie von deren Perversionen, die in physischen Deformationen zum Ausdruck kommen können. Der Künstler thematisiert Schlankheitswahn und Fettsucht, Mode, Werbung und Konsumkult, zu dessen zentralen Fetischen das Eigenheim wie auch das Auto zählen. Die Ausstellung zeigt mit mehr als 400 Zeichnungen, Videos, Fotografien und Skulpturen die bisher umfangreichste Werkschau des Künstlers.
Seine jüngste aufsehenerregende Arbeit das weithin sichtbare Objekt „House attack“ ist an der Außenfassade des MUMOK installiert: Ein Einfamilienhaus als Symbol von Alltäglichkeit, Privatheit aber auch Kleingeistigkeit schlägt wie eine Bombe in die Fassade des Museums - des institutionalisierten Musentempels - ein. „House attack“ ist in der visuellen Präsenz und seiner ambivalenten Metaphorik exemplarisch für die aktuelle Werkentwicklung des Künstlers, die einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet.
House attack von Erwin Wurm
Die Installation wurde mit freundlicher Unterstützung der Firmen Strabag, Felbermayr und KNAUF realisiert.
Anlässlich der Ausstellungeröffnung Erwin Wurm. Keep a Cool Head wurde am 18.10.06 in der spektakulären Aktion „House attack“ein Einfamilienhaus auf das Dach des MUMOK gehievt. „House attack“ wird während der gesamten Ausstellungsdauer zu sehen sein.
Die Idee zu „House attack“entstand während der Planung zur großen Erwin Wurm Personale im MUMOK. „House attack“ ist ein kopfüber auf dem Dach des Museums eingeschlagenes Einfamilienhaus, wie es in der Blauen Lagune einem Fertigteilhauspark im Süden Wiens ausgestellt sein könnte. Als Symbol für konservative und kleingeistige Sehnsüchte kollidiert das Einfamilienhaus mit dem Museum als institutionalisiertem Musentempel, der nun selbst zum Teil der Skulptur wird. „House attack“ wirbelt unsere Wahrnehmung von Kunst und Alltagsrealität durcheinander und ist mit seiner einprägsamen visuellen Erscheinung und seiner dramatisch-humorvollen Inszenierung des Banalen beispielhaft für die aktuelle Werkentwicklung des Künstlers.
(Presse MUMOK)
Seine jüngste aufsehenerregende Arbeit das weithin sichtbare Objekt „House attack“ ist an der Außenfassade des MUMOK installiert: Ein Einfamilienhaus als Symbol von Alltäglichkeit, Privatheit aber auch Kleingeistigkeit schlägt wie eine Bombe in die Fassade des Museums - des institutionalisierten Musentempels - ein. „House attack“ ist in der visuellen Präsenz und seiner ambivalenten Metaphorik exemplarisch für die aktuelle Werkentwicklung des Künstlers, die einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet.
House attack von Erwin Wurm
Die Installation wurde mit freundlicher Unterstützung der Firmen Strabag, Felbermayr und KNAUF realisiert.
Anlässlich der Ausstellungeröffnung Erwin Wurm. Keep a Cool Head wurde am 18.10.06 in der spektakulären Aktion „House attack“ein Einfamilienhaus auf das Dach des MUMOK gehievt. „House attack“ wird während der gesamten Ausstellungsdauer zu sehen sein.
Die Idee zu „House attack“entstand während der Planung zur großen Erwin Wurm Personale im MUMOK. „House attack“ ist ein kopfüber auf dem Dach des Museums eingeschlagenes Einfamilienhaus, wie es in der Blauen Lagune einem Fertigteilhauspark im Süden Wiens ausgestellt sein könnte. Als Symbol für konservative und kleingeistige Sehnsüchte kollidiert das Einfamilienhaus mit dem Museum als institutionalisiertem Musentempel, der nun selbst zum Teil der Skulptur wird. „House attack“ wirbelt unsere Wahrnehmung von Kunst und Alltagsrealität durcheinander und ist mit seiner einprägsamen visuellen Erscheinung und seiner dramatisch-humorvollen Inszenierung des Banalen beispielhaft für die aktuelle Werkentwicklung des Künstlers.
(Presse MUMOK)
