home drift textilstore posterstore designer
home
home
archiv
archiv
archiv
tab
tab
cover
Amerie Alben
MV-Store
Because I Love It
2007

itunes amazon
MV-Store
Touch
2005

itunes amazon
© 2005 Michael Biondo
Amerie - Take Control
VÖ 06.04.2007 - SonyBMG
Seit ihrem Profi-Debüt im Jahre 2002 hat sich Amerie ebenso kontinuierlich wie beharrlich einen festen Platz im R&B-Businesss erarbeitet - trotz oder gerade wegen ihrer konsequenten Weigerung, das gängige Regelwerk des eigenen Genres vorbehaltlos anzuerkennen bzw. zu befolgen. Versucht man, das Schaffen und Wirken der 26-jährigen Schönheit mit einigen griffigen Substantiven einzugrenzen, fallen zwangsläufig Begriffe wie Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Schauspielerin. Doch damit wird man einer Künstlerin wie Amerie Mi Marie Rogers kaum gerecht. "Ich bin eine Weltbürgerin", scherzt sie - hat aber durchaus recht, wenn man ihren familiären Hintergrund betrachtet. Als Tochter einer koreanischen Mutter und eines afroamerikanischen Vaters wuchs sie mit Koreanisch als erste Sprache auf. Als Kind des Militärs , wie sich selbst gerne bezeichnet, reiste sie ihr gesamtes Leben um die Welt, lebte u.a. zeitweise in Deutschland, Südkorea, Alaska, Texas und Washington DC. So lernte sie von frühester Kindheit die Welt und v.a. ihre Einwohner kennen, die sich für Amerie seit jeher viel mehr über ihre Gemeinsamkeiten als ihre Unterschiede definieren - ganz unabhängig von ihrer Kultur und ihrer geographischen Herkunft.

Ameries Debütalbum "All I Have" wurde von Kritikern überall auf der Welt völlig zu Recht als erfrischende Brise gefeiert, schon bald darauf zog die zierliche Künstlerin mit der großen Stimme auch die Aufmerksamkeit zahlreicher Musikfans und käufer auf sich. Doch nach dem Top-Ten-Erfolg ihres Erstlings in den USA tat Amerie etwas, was man sich als Neuling im Pop-Biz eigentlich kaum erlauben kann: Sie legte eine zweijährige Pause ein. "Ich hatte schon immer geplant, eines Tages in einem Film mitzuspielen", gibt sie zu, "ich war nur überrascht, dass sich so schnell die Gelegenheit bieten würde, also ergriff ich sie. Ich musste es einfach tun!" Sie arbeitete an der Entwicklung einer neuen Show des US-Senders BET ("Black Entertainment Television") mit, in der Musikvideos eine zentrale Rolle spielen. Als Host der Sendung mit dem Titel "The Center", aber auch durch ihre Mitarbeit hinter den Kulissen bescherte Amerie der Show die höchsten jemals auf diesem Sendeplatz erzielten Einschaltquoten. Doch bereits einige Wochen nachdem die letzte Episode abgedreht war, stand Amerie wieder vor der Kamera, diesmal in einer Hauptrolle in dem von Oscar-Preisträger Forest Whitaker inszenierten Film "First Daughter", einer romantischen Komödie mit Katie Holmes und Michael Keaton. In der Endphase der Filmaufnahmen begann sich Amerie immer mehr nach einem Tonstudio zu sehnen, und einige Wochen nach Abschluss der Dreharbeiten war sie bereits wieder in New York, um neues Songmaterial zu schreiben und aufzunehmen.

Das Ergebnis war das hervorragende Follow-Up-Album "Touch", das u.a. den Sommerhit "1 Thing" hervorbrachte, der in den USA die Top Ten und in England die Top 5 der Single-Charts erreichte. Das folgende Jahr glich einem Wirbelsturm: Zunächst wurde Amerie für zwei Grammys nominiert, dann erhielt sie bei den "Lady of Soul Awards" den "Aretha Franklin Entertainer of the Year Award", den "ASCAP Soundtrack Song of the Year Award", den "Club Banga of the Year Award" des Vibe-Magazins und fand sich dank ihres atemberaubend exotischen Aussehens und "Millionen Dollar"-Beinen in der Liste der "100 Most Beautiful of the Year" des People-Magazins wieder. Im August 2005 war sie dann die erste Amerikanerin asiatischer Abstammung, die es auf das Cover des Vibe-Magazins schaffte. Doch wer Amerie kannte, dem war längst klar: Trotz all dieser Erfolge und Anerkennungen war Ausruhen ihre Sache nicht.
"Ich habe es immer geliebt, Musik zu machen. Als ich in der Highschool war, nahm ich Songs auf, die ich selbst geschrieben hatte, indem ich zwei Kassettenrecorder mit zwei verschiedenen Tapes verwendete. Ich nahm zuerst den kompletten Song auf das erste Tape auf, dann spielte ich ihn ab, sang die Harmonien dazu und nahm das ganze mit dem zweiten Kassettenrecorder auf. Das wiederholte ich so lange, bis der Song komplett war: Harmoniegesang, Background-Vocals, alles."

© 2005 Kwaku Alston
Ihr drittes Album zu produzieren, zu schreiben und zu arrangieren erinnerte Amerie an jene längst vergangenen Zeiten. "Ich hatte das Gefühl, so viel Musik in mir zu haben, die einfach raus musste. In der Gesangskabine war ich unglaublich nervös, denn ich hatte so viele Melodien und Harmonien, die ich unbedingt auf etwas Bleibendes bannen musste! Das Gefühl, etwas im eigenen Kopf zu hören und es dann wirklich aufzunehmen, ist einfach unbeschreiblich. Es ist der absolute Wahnsinn." Dieser Kreativitätsschub ist auf Ameries neuem Album "Because I Love It" in jedem Moment zu hören und zu spüren. Ihr drittes Werk unterstreicht einmal mehr ihre Stellung als absolute Ausnahmekünstlerin - nicht nur in ihrem Genre.

"Für mich ist der Schlüssel zu allem ganz klar, mir selbst treu zu bleiben. Meine Musik muss nach mir klingen. Ich kann nur ich selbst sein und ich werde erst gar nicht versuchen, jemand anderes zu sein. Seit meiner Kindheit wollen mich die Leute über meine ethnische Herkunft definieren, in der Musikindustrie werden durch meine Hautfarbe, mein Geschlecht und meinen Background bestimmte Erwartungen an mich gestellt - doch ich habe mich davon nicht beirren lassen, sondern einfach die Musik gemacht, die ich machen wollte." Zu Beginn ihrer Karriere gab es sogar Menschen, die Ameries Bildung (sie besitzt einen Bachelor der Georgetown Universität) als hinderlich für ihre Karriere als "Recording Artist" einstuften. Die Künstlerin selbst empfand derlei Mutmaßungen allerdings als "absolut lächerlich! Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Weg, den er oder sie geht. Es ist wie diese Art von Fragebögen, mit denen man immer wieder konfrontiert wird. Es gibt Leute, die wollen einen immer in ein kleines Kästchen zwängen: 'Bitte nur eines ankreuzen' heißt es dann. Wem bitte wird so etwas denn gerecht?"

Ihrer eigenen Vision treu zu bleiben und während des kreativen Prozesses nicht ständig alles zu hinterfragen fiel Amerie ab und zu schwerer als gedacht. "Ich wollte meine Musik frei von allen Befürchtungen und Ängsten machen, aber natürlich stellte ich mich ständig selbst in Frage. 'Ist die Platte vielleicht zu sehr dies? Oder möglicherweise zu sehr das?' Letztendlich musste ich aber dann doch sagen: 'Es ist mir egal! Ich liebe es und ich mache es einfach! Musik ist ein so wichtiger Teil von mir. Sie lebt in mir, und für mich ist Musikmachen wie Atmen." Als Ganzes betrachtet lässt sich "Because I Love It" kaum auf einen kurzen Nenner bringen. Trotz der zahlreichen stilistischen Elemente (Seventies Soul, Achtziger Jahre New Wave, HipHop und Live-Instrumentierung) ist der Sound außergewöhnlich geschlossen und macht durchweg Sinn. Und obgleich die Inspirationsquellen mannigfaltig sind, ist die Zusammenstellung des Materials unverkennbar Amerie: Starke, aggressive Vocals, wunderbare Melodien und anmutige Harmonien.

(SonyBMG)
der BASE Tarif - die Handy Flatrate
w-id Online Magazin Verlag c/o Dirk Habenschaden | Ideen. Konzepte. Design – Ortsstraße 20 – 85247 Machtenstein – Tel: 08138 - 6 97 67 01 – Fax: 08138 - 697 67 03
© Dirk Habenschaden. All rights reserved.
Rechtlicher Hinweis: Disclaimer