
Amy Winehouse - Frank
VÖ 20.09.2004 - Universal
Amys Debüt-Album wurde nicht erzwungen. Es entstand in einem natürlichen Prozess mit ihrer jugendlichen Leidenschaft, ihrem angeborenen Talent und einer nicht zu stillenden Neugier. Vielleicht ist das auch der Grund für die gesunde Ausgeglichenheit des Albums, es gibt alte und neue Sounds, rauchige Balladen und Beats, Sommer und Herbst. Es ist ein Album, das man genauso neben "The MisEducation of Lauryn Hill" stellen kann oder Dinahs "After Hours With Miss D". Es gibt schnelle Beats und Grooves, die swingen. Eine Wurlitzer Orgel swingt zu einem traurigen Lamento. Fröhliche Horn-Samples verwandeln sich in Sonnenschein. Es gibt Pausen, in denen Flöte und akustische Gitarre übernehmen. Ein statisch gesampelter Beat geht über in einen entspannten Groove. Die Bassline wird wieder lebhafter. Und damit einhergehend holt Amy das letzte aus den Songs heraus, ob nun hitzig, frech, traurig oder voller Soul.
"Wenn man von einem Ort kommt, wo du es von alleine spürst, kommt es heraus", sagt sie. "Du musst nicht mal darüber nachdenken, dass du es jetzt sexy singen willst, es passiert von alleine. Es ist ein Gefühl, man kann nicht darüber nachdenken, man singt einfach."
Amys Debüt zeigt eine Sängerin, die aus tiefstem Herzen singen kann, die aber auch Licht und Schatten in den Turbulenzen der Stadt findet. Es gibt auch Übermut in Missy Amys Bekenntnissen. In "Fuck Me Pumps" (geschrieben mit Salaam Remy) macht sie sich über "Mädchen, die ernsthaft denken, dass sie nur einen perfekten Mann kennen lernen müssen und dann wird ihr Leben perfekt" lustig. In "I Heard Love Is Blind" geht es darum, dass ein Geliebter mit einem Lookalike getäuscht wird. "Close To The Front" handelt von Amys drei Lieben ihres Lebens und beginnt mit der zu ihrem Biologie-Lehrer. In der neuen Version des alten Klassikers "Mr Magic" besingt Amy einen irgendwie erregbaren, beruhigenden, metaphorischen Liebhaber.
Das Album enthält auch ihre Versuche und erlebten Turbulenzen im Dschungel der Liebe. Mit "What Is It About Men?" rechnet sie hart mit sich selbst als auch dem anderen Geschlecht ab. In "Stronger Than Me" soll aus einem passiven Geliebter ein richtiger Mann werden. Die wunderschöne Ballade "Take The Box" wurde direkt nach einer Trennung geschrieben, in der Phase in der man sich gegenseitig die vergessenen Sachen zurückgibt. Während die leidenschaftliche Stimme, die Glas zum Schmelzen bringen kann, in Begleitung des Klaviers mit "You Sent Me Flying" anschaulich von der Intensität einer neuen Liebe erzählt.
Amy Winehouse lässt keine große Lücke zwischen ihrer Person und den Aufnahmen. Sie erzählt aus dem Leben. Es ist ein weiteres Wunder, dass man sie an einem Punkt erwischt hat, an dem die Leidenschaft und Freude am Leben intensivst erlebt werden. Urbaner Musik gesungen von einem leidenschaftlichen, reifen Teenager kann kaum mehr Leben eingehaucht werden als es hier passiert ist. Es ist eine Art Verschmelzung von Jazz, HipHop, R'n'B und Soul. Alle einzelnen Genres wurden selten mit so viel Lebhaftigkeit auf einmal konfrontiert.
Ein Titel des Albums heißt "October Song", in ihm wird die Realität, in der ihr Kanarienvogel stirbt, zu einer herrlich verträumten Elegie. Vielleicht ertrug das arme Tier es auch nicht, dass es Teile eines Songs wurde.
"Ich hoffe nur nicht, dass die Leute meine Songs hören und dann denken: Aha, da singt ein weißes Mädchen aus London", so Amy. "Ich hoffe, sie denken: dieses Mädchen hat definitiv den Soul. Sie ist zwar jung, aber sie hat schon einige Erfahrungen gemacht auf die sie sich beziehen kann. Ich denke, man wird mich in eine Schublade stecken, das lässt sich nicht vermeiden. Aber meine Musik ist puristisch und, wenn ich schreibe, habe ich keinen Plan. Ich schreibe einfach, was ich fühle und ich hoffe, dass es bei den Leuten auch genauso ankommt."
Drei Buchstaben, zwei Silben, eine Stimme und eine offene Zukunft: Amy.
"Wenn man von einem Ort kommt, wo du es von alleine spürst, kommt es heraus", sagt sie. "Du musst nicht mal darüber nachdenken, dass du es jetzt sexy singen willst, es passiert von alleine. Es ist ein Gefühl, man kann nicht darüber nachdenken, man singt einfach."
Amys Debüt zeigt eine Sängerin, die aus tiefstem Herzen singen kann, die aber auch Licht und Schatten in den Turbulenzen der Stadt findet. Es gibt auch Übermut in Missy Amys Bekenntnissen. In "Fuck Me Pumps" (geschrieben mit Salaam Remy) macht sie sich über "Mädchen, die ernsthaft denken, dass sie nur einen perfekten Mann kennen lernen müssen und dann wird ihr Leben perfekt" lustig. In "I Heard Love Is Blind" geht es darum, dass ein Geliebter mit einem Lookalike getäuscht wird. "Close To The Front" handelt von Amys drei Lieben ihres Lebens und beginnt mit der zu ihrem Biologie-Lehrer. In der neuen Version des alten Klassikers "Mr Magic" besingt Amy einen irgendwie erregbaren, beruhigenden, metaphorischen Liebhaber.
Das Album enthält auch ihre Versuche und erlebten Turbulenzen im Dschungel der Liebe. Mit "What Is It About Men?" rechnet sie hart mit sich selbst als auch dem anderen Geschlecht ab. In "Stronger Than Me" soll aus einem passiven Geliebter ein richtiger Mann werden. Die wunderschöne Ballade "Take The Box" wurde direkt nach einer Trennung geschrieben, in der Phase in der man sich gegenseitig die vergessenen Sachen zurückgibt. Während die leidenschaftliche Stimme, die Glas zum Schmelzen bringen kann, in Begleitung des Klaviers mit "You Sent Me Flying" anschaulich von der Intensität einer neuen Liebe erzählt.
Amy Winehouse lässt keine große Lücke zwischen ihrer Person und den Aufnahmen. Sie erzählt aus dem Leben. Es ist ein weiteres Wunder, dass man sie an einem Punkt erwischt hat, an dem die Leidenschaft und Freude am Leben intensivst erlebt werden. Urbaner Musik gesungen von einem leidenschaftlichen, reifen Teenager kann kaum mehr Leben eingehaucht werden als es hier passiert ist. Es ist eine Art Verschmelzung von Jazz, HipHop, R'n'B und Soul. Alle einzelnen Genres wurden selten mit so viel Lebhaftigkeit auf einmal konfrontiert.
Ein Titel des Albums heißt "October Song", in ihm wird die Realität, in der ihr Kanarienvogel stirbt, zu einer herrlich verträumten Elegie. Vielleicht ertrug das arme Tier es auch nicht, dass es Teile eines Songs wurde.
"Ich hoffe nur nicht, dass die Leute meine Songs hören und dann denken: Aha, da singt ein weißes Mädchen aus London", so Amy. "Ich hoffe, sie denken: dieses Mädchen hat definitiv den Soul. Sie ist zwar jung, aber sie hat schon einige Erfahrungen gemacht auf die sie sich beziehen kann. Ich denke, man wird mich in eine Schublade stecken, das lässt sich nicht vermeiden. Aber meine Musik ist puristisch und, wenn ich schreibe, habe ich keinen Plan. Ich schreibe einfach, was ich fühle und ich hoffe, dass es bei den Leuten auch genauso ankommt."
Drei Buchstaben, zwei Silben, eine Stimme und eine offene Zukunft: Amy.
(Universal)






