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Chris Cornell - Scream

Chris Cornell ist nicht nur eine Rock-Ikone, sondern auch ein Pionier der Musikwelt, der immer wieder Genregrenzen überschritten hat. Mit seinem heiß erwarteten neuen Album "SCREAM" betritt Chris Cornell Neuland: es wurde komplett in Zusammenarbeit mit Überproduzent TIMBALAND aufgenommen. Ein Album, das in keine Schublade passt und sämtliche Genregrenzen sprengt! Timbaland, der wie kein anderer Produzent in den letzten Jahren die Musikwelt prägte und eine Sensation nach der anderen ablieferte, beschreibt das Album schlichtweg als "beste Arbeit seiner Karriere".

Mit der Singleauskopplung „Part Of Me“ zieht Chris Cornell den Hörer direkt hinein in das Gipfeltreffen der Ikonen und präsentiert ein erstes, alle Sinne berauschendes und energiegeladenes Soundfeuerwerk. „Part Of Me“ erzählt von der sexuellen Anziehungskraft, dem inneren Kampf, sich zu einer Frau immer noch hingezogen zu fühlen, aber genau zu wissen, dass es ein Fehler ist. Diese Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, ihr ganz nahe sein zu wollen, und dem alarmierenden Gedanken, dass sie immer noch die Falsche ist, erzählt Cornell mit bittersüßer Erkenntnis „That bitch ain’t a part of me“. Chris Cornells markante Stimme brennt die Hook des Songs direkt in alle Sinne und vereint sich mit Timbalands Soundwelten zu einem einzigartigen Highlight, das eines ganz deutlich macht: Mit „Scream“ rollt ein Meisterwerk auf uns zu….!




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Chris Cornell ist nicht nur eine Rock-Ikone, sondern auch ein Mann der Widersprüche. Er ist ein Wegbereiter, ein Pionier der Musikwelt, der im Verlauf seiner Karriere immer wieder Genregrenzen überschritten hat – und das, obwohl er zugleich einer der Protagonisten der Grunge-Bewegung der neunziger Jahre war. Wiederholt als eine der größten Stimmen der Musikgeschichte bezeichnet, hat Cornell es geschafft, der internationalen Rock-Landschaft seit rund 20 Jahren kontinuierlich seinen Stempel aufzudrücken und trotz der klanglichen Vielfalt seine künstlerische Identität zu bewahren: Der mehrfach mit einem Grammy ausgezeichnete Sänger und Songwriter ist seit geraumer Zeit eine feste Größe im Rock-Kosmos.

Soundgarden, seine ehemalige Kult-Band aus der Grunge-Metropole Seattle, waren eine Klasse für sich: stilprägend für eine ganze Ära, düster und einfach nur unverwechselbar. Ihre wilden Klanglandschaften, gepaart mit Cornells prägnanten Texten und seiner fast schon raubtierhaften Stimme, begeisterten unzählige Fans, die mehr musikalischen Tiefgang und komplexere Songs hören wollten. Zugleich etablierten Soundgarden mit ihrem bloßen Auftreten diverse Mode- und Designtrends der Neunziger. Im Jahr 1989, vor knapp 20 Jahren also, sollten sie als erste Band aus Seattle einen Vertrag bei einem Major-Label unterzeichnen. Mit jedem der fünf Alben, die sie in den Folgejahren veröffentlichten, begaben sie sich auf klangliches Neuland und erfanden sich jedes Mal neu.

Bereits mit seinem erfolgreichen Nebenprojekt Temple Of The Dog präsentierte Chris Cornell auch seine gefühlvollere Seite und stellte der Welt zugleich Eddie Vedder vor, den späteren Frontmann von Pearl Jam. Danach sorgte er mit „Euphoria Morning“, seinem Solo-Debüt, erneut für eine Überraschung, denn hier konnte man seine melodische Ader sehr viel stärker heraushören, wie auch den verzweifelten Unterton, der die LP im Handumdrehen zu einem Kritikerliebling machte. Zur Jahrtausendwende tat er sich dann mit drei anderen Rock-Pionieren von Rage Against The Machine zusammen, um die Band Audioslave zu gründen – eine mehrfach mit Platin ausgezeichnete „Supergroup“, die ihren Kritikern mit drei Hit-Alben binnen kürzester Zeit den Wind aus den Segeln nahm. Audioslave tourten mehrfach um den Globus, um schließlich als erste US-amerikanische Rockband in Kuba (unter Castro) aufzutreten.



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Seither hat Chris Cornell seinen Sound immer wieder neu definiert und sich auf immer neue Genres, neue Kollaborationen und neue Projekte gestürzt. Nachdem er im Alleingang u.a. Songs für die Soundtracks von „Great Expectations“ und „Mission Impossible II“ geschrieben hatte, wurde ihm schließlich sogar die Ehre zuteil, als erster männlicher Sänger aus den Vereinigten Staaten den Titelsong für einen James-Bond-Film beisteuern zu dürfen – für „Casino Royale“, den bislang erfolgreichsten Film aus der Agenten-Saga. Seine gewagte Neuinterpretation von Michael Jacksons „Billie Jean“, für die er auf Blues-Elemente setzte, wurde nicht nur viel diskutiert, sondern auch viel imitiert. Und schließlich brachte er im Rahmen seiner 2007 absolvierten Welttournee sämtliche Stationen seiner Karriere zusammen, als er Songs aus den unterschiedlichsten Phasen präsentierte und sie für das Publikum neu interpretierte.

Doch auch außerhalb der Musikwelt war Cornell keinesfalls untätig: 2006 war er das Gesicht der Frühjahrskollektion von John Varvatos, und nachdem er mit seiner Familie nach Paris gezogen war, eröffnete er mit dem „Black Calvados“ sein eigenes Edel-Restaurant an der Seine.

Man muss schon sehr, sehr überzeugt von sich sein – oder aber hellseherisch veranlagt –, wenn man voraussagen will, in welche Richtung Chris Cornell wohl als nächstes aufbrechen wird. Stets eklektisch, stets auf der Suche nach neuen Wegen und Experimenten, ist seine neuste Zusammenarbeit mit dem Über-Produzenten Timbaland – der ihr gemeinsames Album als „die beste Arbeit seiner Karriere“ bezeichnet – wiederum ein gewaltiger Schritt auf klangliches Neuland. Wieder einmal hat Cornell einen neuen Sound erfunden und ein Album aufgenommen, das in keine Schublade passt und sämtliche Genregrenzen sprengt. Genau genommen lässt sich nur eines mit Gewissheit sagen: Chris Cornell wird auch weiterhin gegen die Regeln der Rock-Welt verstoßen, Grenzen überschreiten, Musikgeschichte schreiben und die Erwartungen der Leute über den Haufen werfen.


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