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photo source Frederic Detjens
Mocky - Saskamodie

„Saskamodie“ ist Mockys erste Veröffentlichung für Crammed Discs, auf der er sich gleichermaßen für Songwriting, Produktion, Drums, Bass, Rhodes, Piano, Gitarre, Percussion, Glocken, Blockflöte, Gesang, Pfeife, Orgel und Streicherarrangements verantwortlich zeichnet.

Taylor Savvy, Gonzales, Jamie Lidell und Feist steuern jeweils instrumentale und vokale Performances bei und geben der Platte die Intimität einer Liveaufnahme unter Freunden anstatt einer konzeptionellen Studioaufnahme.

Mocky eilt der Ruf voraus, die Hörer mit seiner Musik ständig auf’s Neue zu überraschen. Seine bisherigen Elektro-, HipHop- und Soul-Veröffentlichungen, beeindruckend unterhaltsamen Live-Shows und unnachahmlichen Produktions- und Arrangementarbeiten für Künstler wie Jamie Lidell, Feist, Gonzales, Nikka Costa und Jane Birkin haben seinen Namen weit über Insiderkreise hinaus etabliert. Mocky kreuzt dabei Innovation und Kreativität mit einem unbeirrbaren Sinn für Qualität. Aber selbst für jemanden wie Mocky ist sein aktuelles Werk ein mutiger Schritt in unbekannte Gewässer. Im Reisegepäck nichts weiter als das Vertrauen in sich selbst und eine geballte Ladung Kompetenz.



photo source Frederic Detjens

 

Der neue Sound eines Musikers auf Entdeckungsreise, der herauszufinden versucht, wohin sein außergewöhnliches Talent ihn noch tragen kann.

Benannt nach einer frei erfundenen Wortschöpfung eines Songs, den er im Alter von gerade mal sieben Jahren geschrieben hat, strahlt „Saskamodie“ mit der Kraft eines futuristischen Retro-Klassikers. Eine Rückkehr zum Ausdruck reiner Musikalität eines Künstlers, der längst der Enge der Elektroszene entkommen ist. So gibt es auf dem neuen Longplayer klassisch anmutende Soundtrack-Suiten, lässig-elegante Jazz-Anleihen (allerdings ohne Solos!) oder Songs die von den goldenen Zeiten der 60er Jahre Soul-Balladen beeinflußt sind. Getragen wird diese stilistische Vielfalt von großen und ansteckenden Melodien.

Zusammengetan hat sich Mocky für sein Album mit Renaud Letang in einem klassischen Pariser Soundtrack-Studio. Das selbe Studio, in dem schon Legenden wie Nina Simone und Serge Gainsbourg gewirkt haben. Hier hat sich Mocky künstlerisch vollkommen freigemacht von jeglichen kreativen Korsetts – und das Ergebnis ist umwerfend ausgefallen!



photo source Frederic Detjens

 

Mocky Biografie:
Mocky (eigentlich Dominic Giancarlo Salole) ist ein in Kanada geborener Musiker, der bekannt ist für seine eklektischen Songs, seinen Humor und die Vermischung von musikalischer Tiefe mit einer Sensibilität für anspruchsvollen Pop. Obwohl man ihn vor allem für seine elektro-poppigen Platten und mitreißenden Live-Shows schätzt, kennt man ihn außerdem als Multi-Instrumentalisten, Produzenten und Songwriter und seine aufsehenerregenden Kollaborationen mit Künstlern wie Gonzales, Jamie Lidell, Feist, Peaches, Taylor Savvy, Kevin Blechdom oder den Puppetmastaz.

Die frühen Jahre:
Mit dem Musizieren angefangen hat Mocky bereits im zarten Alter von sieben Jahren, als er sich nach dem Anschauen von 80er-Jahre-Musikvideos in den Werbepausen ans Drumset seines älteren Bruders gesetzt und versucht hat, das Gesehene zu imitieren. Später hat er das Bostoner Berklee Music College besucht (mit Stipendium, versteht sich), bevor er an die Universität von Toronto gekommen ist, an der er sich als Akustik-Basser profilieren konnte und inoffiziell in Sachen Elektro-Akustik-Komposition und Psychologie weitergebildet hat. Während seiner Zeit an der Uni hat Mocky eine wöchentliche HipHop-Jam gehostet, bei der die verschiedensten Musiker und Rapper zusammengekommen sind. In dieselbe fruchtbare Zeit (1994-1998) fällt auch die Gründung seiner Band „The Shit“, die er damals zusammen mit Peaches, Gonzales und Sticky gegründet hat – eine dadaistische Punk-Combo, die sämtliche Musiker auch im Laufe ihrer Solokarrieren maßgeblich beeinflussen sollte. Nebenbei hat Mocky eine kleine Serie von selbstproduzierten Kassetten und Singles veröffentlicht, die bereits damals schon sein ungewöhnlich harmonisches und rhythmisches Gespür und Talent für bemerkenswertes Songwriting haben aufblitzen lassen. Mit dem Bedürfnis nach Veränderung und inspiriert durch einen Traum, in dem er sich als revolutionären Anführer in Gestalt eines ausgestopften Tieres namens „Mocky“ gesehen hat, hat er sich kurzerhand umbenannt und ist von Kanada nach London gezogen – den festen Plan zur Veröffentlichung seines ersten Albums bereits im Reisegepäck. Dort hat er kurze Zeit für Tabla-Spieler und Mercury Preisträger Talvin Singh Bass gespielt und beim bahnbrechenden Internetradiosender „Gaialive“ gearbeitet. Ansonsten war London vor allem eins: Eine harte Schule (und Inspiration für seinen späteren Song „Sweet Music (Whatcha Doin’ For Me?)“). Nach einem desaströsen Jahr, in dem er zeitweise dazu gezwungen war, in seinem Keyboard-Koffer zu nächtigen und das zudem eine Ausstellung in einer East End Gallerie beinhaltet hat (was letztlich aber bloß ein Vorwand war um dort zu leben), zog es ihn nach Amsterdam.

Zoo-Konzerte:
Erst in Amsterdam ist es Mocky dann letztlich gelungen, sein erstes Album zu veröffentlichen. Auf der Suche nach Wegen, um sich selbst zu promoten, hat er Nachmittagskonzerte gegeben: in Zoos. Dort hat er Duette mit Affen gesungen und Ständchen mit Zwerghippos in ganz Europa gegeben. Das hat ihm auch ohne Hilfe eines Labels die notwendige Aufmerksamkeit der Presse gesichert und er konnte dadurch seinen lang gehegten Wunsch realisieren, auch mit anderen Mitgliedern der Affenspezies zu musizieren.

Erstes Album:
Mockys erstes Album „In Mesopotamia“ (eine Anspielung auf ein Buch seines Großvaters) wurde mit seinem einzigartigen Lo-Fi-Funk und den existentialistischen und berührenden Rap-Lyrics von Kritikern gefeiert. Lizensiert wurde das Album hierzulande vom Trendsetter-Label Gomma, die entsprechenden Lobesbekundungen folgten auf dem Fuße. Der Überraschungserfolg seines Songs „Sweet Music“ hat zudem bewiesen, dass die Aufmerksamkeit des Mainstream-Radios auch erreicht werden kann, wenn man mit seinem Sampler im Schlafzimmer arbeitet. Das Stück wurde bei Catwalk Fashion Shows gespielt und wurde an unzählige Compilations weltweit lizensiert.

Berliner Jahre:
2002 hat sich Mocky in Berlin niedergelassen. Dort hat er auch Jamie Lidell kennengelernt und die beiden haben sich daraufhin gegenseitig als Produktionspartner unterstützt und so oft es ging live zusammen gespielt haben. Mocky hat für Deutschland bei Four Music unterschrieben und bei V2 in Frankreich, dementsprechend hatte er erstmalig auch ein Budget für Videos und Radio-Promotion zur Verfügung. Die Veröffentlichungen seiner beiden Alben „Are + Be“ und „Navy Brown Blues“ haben Mocky in der europäischen Popmusik-Szene etabliert. Vor allem durch Radio-Hits wie „How Will I Know You“ und humorvolle Videos wie „Catch A Moment In Time“ oder „Mickey Mouse Muthaf**kas“, aber auch mit der melancholischen Feist-Kollabo „Fighting Away The Tears“.

Live-Shows:
Mockys Live-Shows sind eine Mischung aus Humor, hohem musikalischem Können und einer extremen Interaktion mit dem Publikum – oft im Zusammenhang mit der Einbindung ausgeklügelter Visuals, von Kostümen und Marionettentheater. Seine frühen Auftrittserfahrungen im Zoo sieht er heute als hervorragende Trainingsmöglichkeiten für seine Shows vor Menschen an. Er hat verschiedene Bands auf die Bühne gebracht, von einem reinen Schlagzeugquintett bis hin zu einer achtköpfigen Band und dabei Zuschauer und Kritiker gleichermaßen zum Staunen gebracht. Das galt für legendäre Club-Gigs, aber auch für Auftritte bei einigen der wichtigsten europäischen Festivals wie Sonar oder Glastonbury. Im Moment probt Mocky in einem umgebauten Pferdestall in Berlin, um die Songs seines aktuellen Albums „Saskamodie“ bald auch wieder auf den Bühnen dieser Welt präsentieren zu können.

Produzent/Songwriter:
Als Songwriter, Instrumentalist und Co-Produzent hat sich Mocky in den letzten Jahren gleich dreifach etabliert. Er war Jamie Lidells Co-Produzent und Co-Writer auf dessen Alben „Multiply“ (2005) und „Jim“ (2008). Ebenfalls erwähnenswert war sein Beitrag als Co-Writer von „So Sorry“ auf Feists vierfach Grammy-nominiertem „The Reminder“-Album von 2007, auf dem er außerdem vier Stücke co-produziert und mehrere Instrumente eingespielt hat. Außerdem hat er mit seinem musikalischen Instinkt zu Platten von Jane Birkin, Soffy O und Teki Latex beigetragen. Auf dem anstehenden Album „Gentlemania“ von Kevin Blechdom ist er Co-Produzent, und für das Stück „Without Love“ vom Nikka Costa-Album „Pebble To A Pearl“ (Stax) zeichnet er sich als Co-Writer verantwortlich.

Zuletzt:
Nachdem Mocky einen Rechtsstreit gegen einen österreichischen Supermarkt gewonnen hatte, der einen seiner Songs ohne Erlaubnis benutzt hat (neben einem sprechenden Schwein, um Bio-Produkte anzupreisen), hat er sich entschieden dieses Geld zu verwenden, um sich für zwei Wochen in den legendären Pariser Ferber Studios einzumieten, in dem schon Leute wie Nina Simone und Serge Gainsbourg aufgenommen haben. Herausgekommen ist dabei ein reines Akustik-Album, mit dem er radikal die elektronischen Pfade verläßt und zu seinen Jazz- und Akustik-Wurzeln zurückkehrt.


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