back
cover
© photo credit
Sisters – Gender Riots
Im Herbst 2001 schlossen sich zahlreiche afrodeutsche Kuenstlerinnen zum ersten Mal zu einem gemeinsamen musikalischen Statement zusammen. Mit den zwei Songs, beide veroeffentlicht auf dem Album `Lightkultur´ von den `Brothers Keepers´, warfen die Frauen einen recht grossen Hut in den Ring. Die damaligen Sisters Keepers haben sich inzwischen neu zusammengefunden und sich in `Sisters´ umbenannt. Nun erscheint mit `Gender Riots´ das lang ueberfaellige Album der Sisters. Nun gibt es sowohl die Band `Sisters´, als auch den Verein `Sisters e.V.´, der sich in erster Linie politisch und sozial zu Themen wie Gender, Rassismus, Bildungs- und Umweltpolitik engagiert. So begingen die Sisters mit Unterstuetzung der Bundeszentrale fuer politische Bildung mehrere Schultouren unter dem Titel `Afrodeutsch´ und diskutierten in vielen Schulen mit mehreren Hundert Schuelerinnen und Schuelern. Vor kurzem haben die Ladies mit grossem Erfolg auf Einladung des Goethe Instituts eine ausgedehnte Italien-Tournee absolviert.


Onejiru, Mamadee, Meli, Nicole Hadfield, Tamika, Noah Sow und Namusoke sind die SISTERS und werden auf ihrem Debuetalbum darueber hinaus von Angela Ordu, Tesirée Kaitesi, Sonia Singh und Lisa Cash unterstuetzt.  Matthias Arfmann (Jan Delay, Patrice, Turtle Bay Country Club), der die Aufgabe hatte, aus unzaehligen  Geschmaeckern, diversen Stilen, Erfahrungswelten und  Arbeitsmodi ein Album zu generieren nennt die Sisters `…den Supertanker unter den Frauenbands´ und Onejiru ergänzt, `Es war nicht schwierig, die unterschiedlichen Geschmäcker zu bündeln. Wir wollten unterschiedliche und auch interessante Persoenlichkeiten zusammenbringen, die gemeinsam an einem Projekt und auch an einer gemeinsamen Band arbeiten. Jede hat den eigenen Text und somit die eigene Realitaet  eingebracht und so ergab sich die Gelegenheit auszuprobieren, was man in dem eigenen Soloprojekt nicht so machen wuerde: sprich den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern. Matthias Arfmann hat dann schliesslich aus den eingesendeten Roh-Songs die herausgesucht, die einen roten Faden fuer das Album ergaben.´